Aus THE LÄND in die ganze Welt

Die Welt verändern — mit Technologie von uns.

Baden-Württemberg hat eine der dichtesten Batterie- und Energiespeicher-Kompetenzen Europas — universitär wie mittelständisch. Bündeln wir sie zu einer replizierbaren Lösung für dezentrale Stromspeicher, beweisen sie hier im Land und machen daraus ein Exportprodukt. Das stärkt Resilienz, Wertschöpfung und die technologische Souveränität Deutschlands.

37,0 ct
Ø Haushaltsstrompreis 2026 je kWh — gegenüber nur ~8 ct Einspeisevergütung
~1,4 kW
installierte PV-Leistung je Einwohner bundesweit — Stand Ende 2025, Marktstammdatenregister
573 h
Stunden negative Strompreise 2025 — Rekord, +25 % ggü. 2024
8–12 J
Amortisationszeit kommunaler Speichersysteme
01 — Die Idee in einem Satz

Überschussstrom von Bürgerdächern zwischenparken — statt ihn für ein paar Cent zu verschenken.

Ein zentraler kommunaler Batteriespeicher puffert die Mittagsspitze der Solaranlagen und gibt die Energie zurück, wenn sie gebraucht wird.

Ja — Strom-Clouds und kommunale Speicher gibt es bereits. Aber nur als Insellösungen: Jede Stadt plant, rechnet und verhandelt für sich neu. Erprobt ist das Prinzip, standardisiert und exportfähig ist es nicht. Genau diese Lücke füllt der Ansatz, den Speicher als standardisierten Baukasten für Stadtwerke zu denken — entwickelt in Baden-Württemberg, skalierbar für ganz Europa.

02 — Exportschlager

THE LÄND als Nukleus einer neuen Exportbranche.

Exportieren kann man nur, was man selbst beherrscht. Baden-Württemberg besitzt das Kapital dafür bereits: Spitzenforschung, mittelständische Ingenieurskunst und eine Industrie, die weiß, wie man aus einer Idee ein Produkt macht. Was fehlt, ist die Bündelung zu einer gemeinsamen, replizierbaren Lösung — einem Blueprint, den andere Regionen und Länder ebenso brauchen werden.

BÜNDELN
Know-how zusammenführen

Universitäre Forschung, Mittelstand und Stadtwerke an einen Tisch — statt verteilter Insellösungen.

BEWEISEN
Im Land pilotieren

Ein Referenzprojekt bei einem Stadtwerk liefert reale Betriebsdaten — die Basis jeder Exportfähigkeit.

EXPORTIEREN
Blueprint skalieren

Der erprobte Baukasten wird zum Produkt — für kommunale Versorger in ganz Europa.

Der Kern: Deutschland fällt technologisch zurück, gerade bei erneuerbaren Energien. Die Speicherfrage entscheidet, ob die Energiewende gelingt — und wer die Wertschöpfung hält. Wer hier zuerst eine belastbare, replizierbare Lösung liefert, exportiert sie morgen.

04 — So funktioniert der Speicher

„Strom zwischenparken": ein Speicher für die ganze Stadt.

Statt teurer Heimspeicher parken Haushalte ihre PV-Überschüsse in einer kommunalen Großbatterie. Das spart je Haushalt 8.000–15.000 € Investition — und bindet Kunden ans Stadtwerk.

SCHRITT 01
PV-Überschuss

Bürgerdächer speisen überschüssigen Solarstrom ein — bislang für nur 8,2 ct/kWh.

SCHRITT 02
Kommunaler Speicher

Das Stadtwerk „parkt" die Energie in einer zentralen Großbatterie zwischen.

SCHRITT 03
Bedarfsgerechter Abruf

Kunden holen ihren Strom zurück, wenn sie ihn brauchen — abends, nachts, im Winter.

SCHRITT 04
Netzresilienz

Der Speicher stabilisiert das lokale Netz und puffert Schwankungen erneuerbarer Energien.

Netzstabilität

Schwankungen ausgleichen, teuren Netzausbau reduzieren.

Grüne Versorgung

Lokale Speicherung minimiert den CO₂-Fußabdruck.

Regionale Wertschöpfung

Arbeitsplätze, Aufträge und Bürgerbeteiligung im Land.

05 — Der Business Case

Gerechnet für eine Kleinstadt im Land.

45.000 Einwohner, rund 18.000 Haushalte, 12–20 % PV-Durchdringung. Die Wirtschaftlichkeit entsteht durch „Multiple-Use" — dieselbe Batterie bedient mehrere Märkte parallel.

SZENARIO A Konservativ
Aktuelle Durchdringung
Kapazität20–40 MWh
Leistung10–20 MW
Investition8–20 Mio €
SZENARIO B Expansion
40 % PV-Durchdringung
Kapazität60–120 MWh
Leistung30–60 MW
Investition24–60 Mio €

Vier Erlösströme aus einem Speicher

Energiearbitrage
20–40 €/MWh

Spread zwischen günstigem Mittags- und teurem Abendstrom.

Regelleistung
aFRR

Sekundärregelleistung als belastbare zweite Säule — FCR nur nachrangig, da dort die Erlöse strukturell sinken.

Peak-Shaving
50–100 €/MWh

Premium während Dunkelflaute-Ereignissen.

Eigenverbrauch
bis 31,5 ct/kWh

Theoretisches Maximum bei Direktverbrauch vor Ort — beim Ausspeichern mindern Entgelte, Umlagen und Steuern den realen Spread.

KfW 270

Bis 100 % Finanzierung zu 1,5–4,5 % Zinsen.

Bundesförderung EEW

Zuschüsse bis 15 Mio €, 55 % Tilgungszuschuss.

Entgelt-Befreiung bis 2028

Netzentgelt-Befreiung §118(6) EnWG für Speicher.

EHRLICH BEWERTET · REGULATORIK 2026

Netzdurchleitung & Netzentgelte sind der kritische Hebel — und die Regeln bewegen sich zugunsten von Speichern: Stationäre Speicher sind nach §118 Abs. 6 EnWG 20 Jahre von Netzentgelten befreit (Inbetriebnahme bis 4.8.2029); seit der EnWG-Novelle vom November 2025 gilt das anteilig auch für gemischt genutzte Speicher — rückgespeister Strom wird nicht mehr doppelt belastet. Ab 2029 ersetzt die BNetzA-Reform (AgNes) die Befreiung durch einen moderaten Kapazitätspreis, der eine Doppelbelastung ausdrücklich vermeidet; laufende Projekte genießen Vertrauensschutz.

Offen bleiben der Baukostenzuschuss und die Eigentumsfrage des lokalen Verteilnetzes — Faktoren, die jede Kalkulation standortgenau einpreisen muss.

06 — Fahrplan

Vom Pilot im Land zum Exportprodukt.

PHASE 1 · JAHRE 1–2
Pilotprojekt

5–10 MWh-System bei einem Stadtwerk zur Demonstration von Netzdienstleistungen und Energiearbitrage. Fokus: Betriebserfahrung und Kundenakzeptanz.

Investition: 2–5 Mio €
PHASE 2 · JAHRE 3–5
Skalierung & Export

Ausbau auf 20–40 MWh, Standardisierung des Baukastens und Übertragung des Blueprints auf weitere Kommunen — im Land und darüber hinaus.

Ziel: replizierbares Produkt
DIE KONKRETE BITTE

Wir brauchen vom Land nur eines: einen Tisch, an dem ein Stadtwerk, ein Forschungsinstitut und der Mittelstand zusammenkommen. Kein Haushaltsgeld, kein Förderprogramm, keine Vorfestlegung — ein Gespräch genügt für den Anfang.

07 — Wer dahinter steht

Ein Impuls, kein Geschäftsmodell.

Diese Seite ist ein privater Denkanstoß — kein Energiekonzern, kein Fördermittel-Antrag, keine verdeckte Absicht. Der Antrieb ist schlicht: sich am Umbau hin zu erneuerbaren Energien beteiligen und das Land technologisch wieder nach vorne bringen. Die Idee gehört allen, die sie umsetzen können — Forschung, Mittelstand, Stadtwerke und Politik.

Ingenieur & Unternehmer

Dipl.-Ing. (FH) mit maschinenbaunahem Hintergrund, über zehn Jahre eigenes Limonadenwerk.

Aus dem Ländle, für das Ländle

Regional verwurzelt in Baden-Württemberg — Haus- und Hoflieferant der Landesvertretung in Berlin.

Unabhängig & offen

Die Idee gehört allen, die sie voranbringen: Forschung, Mittelstand, Stadtwerke und Politik.

Gemeinsam den ersten Schritt gehen

Bringen wir eine Lösung aus THE LÄND in die Welt.

Diese Idee braucht Menschen, die sie umsetzen — in Forschung, Wirtschaft und Politik. Lassen Sie uns reden.

Tobias Welz
Dipl.-Ing. (FH) · Bietigheim-Bissingen
die-welt-veraendern.de · watt-von-uns.de